Agile Produktentwicklung: Benefits und Herausforderungen durch die Scrum Methodik | BusinessTech-Company

Agile Produktentwicklung: Benefits und Herausforderungen durch die Scrum Methodik


Gutes Management sollte Flexibilität, Proaktivität, vorausschauendes Handeln und Anpassbarkeit vorweisen. Genau diese Merkmale liefert die agile Produktentwicklung. Eine der Methoden, wie man Agilität in einem Unternehmen einführen kann, ist Scrum. Manager weltweit haben die Vorteile dieser Verfahrensweise erkannt und setzen sie schon in ihrem Unternehmen ein. Erfahren auch Sie, welche Benefits Scrum mit sich bringt und wie Sie es in Ihrem Betrieb anwenden können.

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Scrum

Bei Scrum werden zunächst verschiedene Rollen verteilt: Der Product Owner definiert fortlaufend, welche Anforderungen das Produkt erfüllen muss und welche Prioritäten diese haben. Diese werden im Product Backlog festgehalten. Das Team entwickelt das Produkt anhand dieser Anforderungen. Der Scrum Master unterstützt das Team bei der Durchführung von Scrum und schirmt es von Störungen und Hindernissen ab.
Die Produktentwicklung wird dabei in Etappen eingeteilt, den sogenannten Sprints. In einem Sprint soll immer ein Paket an Anforderungen mit höchster Priorität erfüllt werden. Vor Beginn werden diese ausgewählten Anforderungen im Sprint Planning Meeting in kleinere Tasks heruntergebrochen und im Sprint Backlog gesammelt. Während des Sprints arbeitet das Team an den Tasks und trifft sich täglich zu einem kurzen Daily Scrum Meeting für Updates. Am Ende des Sprints ist ein voll funktionsfähiges Zwischenprodukt entstanden, das im Sprint Review Meeting dem Product Owner und Stakeholdern präsentiert wird. Deren Anregungen werden für den nächsten Sprint gesammelt.

Vorteile

Der größte Vorteil der Scrum Methodik ist die Agilität und Flexibilität, die sie mitbringt. Der Product Owner kann ständig neue Anforderungen definieren und das Produkt kann fortlaufend durch das Feedback der Stakeholder angepasst und optimiert werden. Eventuell entstehende Probleme können ebenfalls schnell beseitigt werden. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, der bei normalen Entwicklungsmethoden nicht vorhanden ist. Außerdem haben alle Beteiligten klar definierte Rollen und Tasks, sodass jeder immer genau weiß, was zu tun ist. Da ein Sprint zeitlich abgegrenzt ist und am Ende schon ein funktionsfähiges Zwischenprodukt entsteht, werden die Anforderungen auch zeitnah umgesetzt. Darüber hinaus weist Scrum durch die vielen strukturierten Meetings eine hohe Transparenz auf.

Herausforderungen

Die Einführung von Scrum bringt selbstverständlich auch Herausforderungen mit sich. Die Mitarbeiter müssen ihre Arbeitsweise umstellen und sich erst an die zugeteilten Rollen und Aufgaben gewöhnen. Es ist beispielsweise nicht immer leicht Anforderungen zu priorisieren, vor allem, wenn das zuvor im Unternehmen nie gemacht wurde. Allein schon die Begrifflichkeiten können am Anfang für Verwirrung sorgen. Es ist wichtig, dass die Einführung gut koordiniert ist und die Beteiligten viel Unterstützung bekommen. Scrum kann nur einen Mehrwert liefern, wenn das Unternehmen voll und ganz hinter dem Prozess steht und dieser auch kontinuierlich verbessert und angepasst wird.